Oktober – 12 MONATE-1 STADT- 2012 – THEMA: Kirche

Oktober – 12 MONATE-1 STADT- 2012 – THEMA: Kirche

Andys Projekt 12 Monate eine Stadt geht in die Endphase und das letzte Quartal über. 12 Monate 1 Stadt und meine ist Ulm. Das Thema im September lautet „Kirche“. Dieses Thema kommt mir eigentlich entgegen, denn es hat wieder etwas mehr typisch mit einer Stadt zu tun. Eigentlich ist das Thema Kirche zuerst mal nicht besonders schwer, denn es gibt Unmengen von Kirchen, meistens mindestens mal eine auch in jedem Dorf. Ulm ist nun mal kein Dorf. Eigentlich gibt es bei dem Thema auch nur eine Kirche und ein Gedanke: „Das Ulmer Münster“  sollte neben dem Kölner Dom eigentlich jedem ein Begriff sein, denn das Ulmer Münster hat den höchsten Kirchturm der Welt.

So, Thema sympatisch und Kirche gefunden – ABER (es gibt halt immer ein aber :-)) gar nicht mal so einfach zu fotografieren. Denn wie gesagt: Die Kirche ist verdammt groß und sehr hoch und der Kirchplatz bzw. Münsterplatz davor nicht groß genug um weit genug von der Kirche weg zukommen. Jetzt denkt man- nehme doch einfach nen 11 mm oder so. Aber das Objektiv verzerrt schon sehr stark und es gibt nicht genügend Potential um was an der Perspektive zu drehen. Na ja, lange rede kurzer Sinn: Ich habe mich für meine 28 mm f1.8 Canon Festbrennweite entschieden und versucht ein Foto nach der Brenizer Methode zu machen.

Es sind 60 Einzelaufnahmen zu einem Bild zusammen gerechnet worden. Dennoch muss ich sagen, dass die Entfernung zum Gebäude und die extremen Winkel und Höhe des Münsters zu einer starken Verzerrung des Gebäudes beigetragen haben. Ein bisschen konnte ich im Photoshop korrigieren, so dass das Bild zumindest einigermaßen ansehnlich wird, aber perfekte Proportionen habe ich dabei nicht zu Stande bekommen. Ich bin aber auch ehrlich gesagt kein absoluter Photoshop Profi. Ich hoffe es gefällt dennoch.

Wer jetzt noch ein bissl was zum Münster selber lesen möchte kann dieses tun:

Das Ulmer Münster ist eine im gotischen Baustil errichtete Kirche in Ulm, einer ehemals freien Reichsstadt. Der 1890 vollendete 161,53 m hohe Turm ist der höchste Kirchturm der Welt. Die Grundsteinlegung erfolgte im Jahre 1377, als die freie Reichstadt Ulm durch Jahrhunderte römisch-katholisch war. Durch die Predigten des Ulmer Reformators Konrad Sam und die nachfolgende Einführung des evangelisch-lutherischen Bekenntnisses im Jahre 1520/1522 wurde das Ulmer Münster ein Gotteshaus der Evangelischen Kirche, war bis 1894 im Besitz der Stadt Ulm und kam danach in den Besitz der evangelischen Kirchengemeinde Ulm. Es überstand die Bombardierungen der Stadt Ulm am Ende des Zweiten Weltkriegs 1944/1945 weitgehend unbeschädigt.

Das Münster hat mit 161,53 m Höhe bis heute den höchsten Kirchturm der Welt. Der Chor des Münsters wird rechts und links von den beiden Chortürmen flankiert, die mit ihrer Höhe von 86 m zur Gruppe der besonders hohen Türme gehören. Das Kirchengebäude ist 123,56 Meter lang und 48,8 Meter breit. Das Mittelschiff hat eine Höhe von 41,6 Metern, die Höhe der Seitenschiffe beträgt 20,55 Meter. Das Münster hat rund 190.000 Kubikmeter umbauten Raum und der hohe Westturm belastet die Fundamente mit einer Masse von 51.500 Tonnen. Bei der Grundsteinlegung 1377 sollte diese Pfarrkirche eine Kirche der Bürger sein. Sie wurde von den weniger als 10.000 Bürgern der Stadt finanziert. Da das Münster nie als Bischofssitz geplant war, waren von Beginn an nur ein zentraler Westturm und zwei Chortürme vorgesehen (vgl. Abbildung des Grundsteinreliefs). Deshalb gibt es in der Kirche auch keine Krypta oder Grablege. Hauptfassaden mit zwei flankierenden Türmen waren im Allgemeinen Bischofskirchen und Abteien vorbehalten.

Das Münster bietet 2.000 Sitzplätze in der normalen Bestuhlung. Beim Württembergischen Landesposaunentag, der alle zwei Jahre in Ulm stattfindet, haben durch zusätzliche Sitzgelegenheiten 4.500 Bläser mit Instrumenten Platz im Münster. Im Mittelalter bot es Platz für 20.000 bis 22.000 Menschen, da es damals üblich war, während des Gottesdienstes zu stehen. Das Ulmer Münster ist eines der größten gotischen Gebäude in Süddeutschland und einKulturdenkmal. Der Hauptturm kann über 768 Stufen bis zu einer Galerie im oberen Drittel des Turmhelms in einer Höhe von 143 m[1] bestiegen werden. Von dort bietet sich dem Besucher ein eindrucksvolles Panorama der Stadt und ihrer Umgebung. An einigen Tagen im Jahr ist bei entsprechender Föhnwetterlagesogar der Blick über ganz Oberschwaben bis zu den Alpen möglich.

(Quelle:Wikipedia)

Weiteres im Wiki Artikel 

10 comments

  1. Eine sehr interessante Kirche …Du hast bestimmt auch Aufnahmen von Ihnen gemacht …bin gespant auch auf die Aufnahmen .
    Eine Panorama währe Bestimmt Interessant sein . Muss ich irgend wann mein Nodaladapter wieder rausholen um ein paar ÜPanoramen zu machen

    • Hallo Czoczo,
      von innen habe ich keine Fotos gemacht. Drinnen hätte ich noch mehr Zeit und ein Stativ benötigt. Bin mir momentan
      nicht mal sicher, ob man innen photgrafieren bzw mit Stativ Phots machen darf.

  2. Hallo Jan,

    wow, das Ulmer Münster ist schon ein „Gerät“. Die Dimensionen werden erst durch die Häuser im Hintergrund so richtig klar.

    Zugegeben, ich musste erst mal kurz recherchieren, was die Brenizer Methode überhaupt ist, aber ich finde dafür ist dir das Bild ziemlich gut gelungen und die Verzerrungen halten sich in Grenzen.

    Viele Grüße
    Christian

    • Ja sie halten sich schon noch einigermaßen in Grenzen, wie gesagt einen Standpunkt weiter oben bzw. weiter weg wäre schon fein gewesen, aber leider nicht möglich.

  3. Huhu Jan,
    das Foto an sich ist toll, 60 Einzelaufnahmen sind echt der Wahnsinn, aber eben auch ei Problem.
    Hab mir jetzt gerade mal das Foto in Wiki angeschaut, hmm, da sieht der Turm schon noch wesentlich schmaler und höher aus.
    Könntest Du das Foto noch mehr in die Höhe strecken?

    Das ist ja das Problem, wenn man den Standort nicht verlässt, dann sieht man, bzw. die Kamera dort hoch oben eben auch alles nicht in der korrekten Größe, sondern kleiner, weil weiter weg!
    Also müsste man das nun in die Höhe strecken und/oder etwas schmaler machen.

    Bitte versteh das jetzt nicht als negative Kritik, wie gesagt, ich find das Bild toll. Aber vielleicht dient mein Einwand als kleine Anregung*zwinker*

    Liebe Grüße
    little.point Claudia

    • Hallo Claudia,

      nein ich kann an dem Foto nichts mehr machen. Es ist einfach nicht möglich. Denn es hat nicht nur etwas mit der Höhe zu tun, sondern auch mit der Tiefe.
      Die Verzerrung finden nicht nur gleichermaßen auf einer Ebene statt, sondern auch in die Tiefe. Ich meine damit, das Gegenstände und Gebäude, die weiter hinten
      oder weiter vorne liegen anders verzerrt werden. Genau der selbe Effekt tritt auf wenn Du eine extreme Höhe hast. Bei diesem Bild hast du extreme Höhe, extreme Tiefe
      und einen extrem niedrigen Standpunkt sowie Gegenständer sehr weit vorne und hinten. Zudem ein Bild ohne Nodaladapter und Stativ fotografiert. Hinzu kommt noch, dass
      ich hier versucht habe möglichst wenig fallende Fluchten zu haben. Das ist das absolut optimale was ich aus dem Bild hab rausholen können. Mehr war nicht drin.
      Ein schmaleres und höheres Bild sah noch bescheidener aus 🙂

      Was helfen würde wäre ein Standpunkt weiter oben so dass man ziemlich parallel von der Mitte die Kirche fotografieren kann. Dies ist allerdings leider nicht möglich.

      P.S.: Durchaus darf man Kritik üben – auch gerne negativ, solange es konstruktiv ist. Man muss nicht alles schön reden wenn es nicht schön ist :-). Es war mir halt nicht mehr
      möglich aus dem Bild rauszuholen.

  4. Huhu Jan,
    Du hast Recht, an die Tiefe und die sonstigen „Gegenstände“ hab ich auch nicht gedacht.

    Ich weiß, dass auch das Strecken problematisch ist. Ich schneide Fotos schon mal perspektivisch zu, dann sehen die Gebäude auch so etwas klein und gedrungen aus. Wenn ich sie dann etwas strecken, sieht´s auch irgendwie nicht mehr realistisch aus, leider!

    Alles in allem ein tolles Foto. Weißt Du, wie lange Du dafür gebraucht hast, um das sooo hinzukriegen?
    Ich bin gut und gerne mal mehrere Abende mit meinen Panoramen beschäftigt, aber, wie gesagt, ich mache alles selbst. Vielleicht sollte ich mir doch mal so ein Panorama-Programm ansehen.

    LG
    little.point Claudia

    • Huhu Claudia,

      schau mal beim „Praca do Comercio“ Bild. Da habe ich geschrieben wie ich es mache. Nur soviel ich nehme mittlerweile
      direkt Photoshop und lasse es zusammenrechnen. Fertig ist. Das längste dabei ist was der Computer berechnen musss, da hat
      er bei 32-64 Bildern schonmal 20-30 Minuten zu rechnen beim nem 6 Kernprozessor. Wenn es schneller gehen soll mache ich aus
      den raw aufnahmen erst jpgs die etwas kleiner sind und rechne die dann zusammen. Es sind dann immer noch massenhaft Informationen
      zum bearbeiten da. Per Hand schneide ich die nicht mehr zusammen, dazu habe ich einfach keine Lust mehr. Es ist Wahnsinn was
      Photoshop da leistet. Es waren so viele bewegte Personen auf dem Bild. Ich hab im Original reingezoomt ich hab nicht ein Ghosting oder
      Person doppelt oder verzerrt gesehen.

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