Charakter Portrait #01

Charakter Portrait #01

Heute habe ich mal wieder ein paar Lektionen in Photoshop bearbeitet. Es fehlt mir doch noch irgendwie an KnowHow. Aber so langsam werde ich mit PS warm. Heute habe ich mir Tutorials von Pavel Kaplun und Matthias Schwaighofer – die absoluten PS Profis – angeschaut. Es ging um Charakter-Portraits und dessen Optimierung und deren Freistellung. Meine ersten Gehversuche will ich euch hiermit zeigen. Ich persönlich bin recht zufrieden. Mit Sicherheit nicht perfekt. Beim einen fehlt es an „sauberer Freistellung“ und den „Verflüssigen“ Effekt habe ich am Hals auch nicht ganz ordentlich eingesetzt. Beim anderen Bild fehlt es noch etwas an „Schärfe“ und der „Dodge&Burn Effekt“ ist nicht optimal gelungen. Das Original zeige ich hiermit auch ein mal um den Vergleich zu schaffen.

Im folgenden die grobe Vorgehensweise, wie ich die Bilder erstellt habe. Ein Tutorial selber möchte ich nicht schreiben, denn zu fast allen Themen gibt es genügend Material und Tutorials abkupfern muss ich nun auch nicht.  Ich bin wie folgt dabei vorgegangen:

1) Bild auswählen bzw. fotografieren. Hier bietet es sich an interessante Fotos im Studio zu machen mit einem einfarbigen Hintergrund. Es hat den Vorteil das das Freistellen einfacher gelingt. Es funktioniert aber auch mit Bildern die einfach so aufgenommen wurden. Am geschicktesten dabei ist es jedoch, das das Hauptmotiv einen recht großen Teil des Bildes einnimmt – es soll ja ein Charakter Portrait werden. Tendenziell wirken Bilder einfach intensiver, wenn es Menschen mit Strukturen sind. Zum ausprobieren eigen sich dabei auch oft ältere Leute (ich möchte hier aber niemanden beleidigen) im Gegenteil: Menschen mit Charakter – also nicht nur intellektuell sondern auch im Erscheinen.

2) Das Bild im Raw Converter bearbeiten, so das Farbtonung und Struktur passt: Hier Kontrast, Farbtemperatur und Klarheit verwenden. Auch eine geringe Körnung kann hier schon Vorteile bringen. Dann ein ersten Schärfen des Bildes im Raw Konverter. Die grundlegenden Einstellungen werden im ersten Video gezeigt.

3) Die eigentliche Bearbeitung erfolgt dann im Photoshop. Da möchte ich euch die Videos von „Pavel Kaplun“ und „Matthias Schwaighöfer“ ans Herz legen. Das erste Video beschäftigt sich mit der Optimierung von Charakterportraits:

httpv://www.youtube.com/watch?v=eAMIfmb-CI0

4) Das zweite Video beschäftigt sich mit dem Freistellen von Personen und vor allem mit den schwierigen Haar-Partien. Es gibt verschiedenste Methoden. Die optimale Methode – wie auch ich finde – ist die Methode mit Einstellungsebenen  zu arbeiten. Wie dies geht zeigt Herr Kaplun im folgenden Video.

httpv://vimeo.com/12172592#

5) Ich selbst habe dann den Auschnitt in einen selbst erstellten Hintergrund kopiert. Hierzu habe ich einfach ein neues Bild mit einer Farbverlaufseben erstellt: Radial, invertiert und die Farben eingestellt und entsprechend skaliert. Das war es.

6) Zu guter letzte habe ich dann noch zwei Schärfungs-Methoden angewendet: a) Schärfen mit Hochpass   b) Schärfen mit Unscharf maskieren.

7) Wer dann noch kleinste Anpassungen benötigt kann diese dann direkt im Lightroom nach justieren. Fertig.

3 comments

  1. Wau es sind wirklich geniale Arbeiten .
    Habe vor ein paar Wochen Bild meines sonnes versucht so hinzukriegen …leider vergeblich . Einfach die Harre konnte ich nicht sauber frei zu bekommen .
    Ich hoffe auf deine Hilfe und ein paar Tips

  2. Also Hut ab Jan, das ist doch eine saubere Arbeit.
    Mir gefällt es ausgezeichnet deine Arbeit, der Schwierigkeitsfaktor ist zwar nicht der höchste aber wie es sich anhört arbeitest du noch nicht lange mit Photoshop und dafür ist es der Schwierigkeitsfaktor eigentlich wieder zu schwer.

    Wie lange Arbeitest du jetzt mit Photoshop?
    Schaue einmal zu meinen Photoshop Tutorials da kannst du mit verschiedensten Schwierigkeitsfaktoren arbeiten.

    Jedenfalls eine saubere Arbeit, schaut toll aus.

    Lg,
    Rewolve44

    • Hi Rewolve44,
      es ist ja nicht so dass es schwer ist, sondern eher das es dauert. Ich meine damit zu suchen wie es geht und wie man es machen kann. Die zweite Version des Bildes war in ca 20min fertig. Wenn man die Schritte kennt und weiß wie sie anzuwenden sind geht es recht schnell. Es dauert aber eben sich die Dinge anzueignen – bis man erstmal einiges auf dem Kasten hat. Tutorials gibt es zu hauf, gerade von den beiden mir genannten Autoren. Photoshop hab ich schon lange – aber eben nur für einige Grundfunktionen verwendet. Es wird halt mehr es ist eben nur eine Frage der Zeit und die hab ich einfach zu wenig dafür.

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